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DIRECTOR´S NOTE
von Bettina Ehrhardt
Einen Film gemeinsam zu machen, diesen Plan hatten Kent Nagano und ich schon einige Jahre zuvor verabredet. Die Grundidee: mit musikalischen Ereignissen der Gegenwart Rückblicke auf Naganos Leben zu verknüpfen, ohne Archivmaterial, ohne chronologisches Abschreiten einer Künstlerbiographie, aber doch so, daß spürbar wird, wie ein großer Dirigent unserer Zeit geworden ist was er ist. Das hieß, rein logistisch, es mußten in einer überschaubaren Zeitspanne Konzerte stattfinden, die ein solches Destillat an Ideen und Themen auf natürliche Weise beförderten, so daß sich Kent Nagano ganz selbstverständlich an sein Leben erinnern würde. Wie bringt man Menschen in Situationen, wo sie zeigen können, was ihnen wichtig ist? Bei jedem Film stellt sich mir diese Frage.
Ich habe Kent Nagano als zurückhaltenden, fast scheuen Menschen erlebt, der im Gespräch lange nachdenkt und dann Antworten formuliert, die eine überraschende Wendung haben können, jenseits aller Konvention. Ein Künstler, der es liebt, den Dingen auf den Grund zu gehen, Zusammenhänge aufzuspüren, die einen weiten Horizont aufreißen.
Der Zufall hat dazu geführt, daß der Film in Kanada und nicht in Deutschland gedreht wurde – mit Ausnahme der Interviews. Kent Nagano ist seit 2006 Generalmusikdirektor des Orchestre symphonique de Montréal, im selben Jahr wechselte er vom Deutschen Symphonieorchester Berlin nach München an die Bayerische Staatsoper. Als ich das Programm las, daß Kent Nagano und seine Montrealer Musiker für die 75. Jubiläumssaison des Orchesters geplant hatten, wurde klar, daß die Umstände für Filmaufnahmen günstig waren. Zwei Reisen standen im Kalender, zu den Inuit im Hohen Norden Québecs und nach Paris – welch ein Kontrast! Dazu Aufführungen verschiedener Neukompositionen, beispielsweise ein Stück für Kammerorchester und den rauhen „Kehlkopfgesang“ der Inuit oder - verrückte Idee! - ein Stück für Radiosprecher und Orchester. Außerdem plante das OSM ein Konzert im Montrealer Hockeystadion, das 15.000 Menschen fassen kann. Und führte konzertant Olivier Messiaens große Mysterien-Oper „Saint François d’Assise“ auf – Nagano war bei der Pariser Uraufführung beteiligt, er stand Messiaen nah wie ein Sohn. „These are the candlesticks – and where is the cake?“ fragte Kent Nagano, als ich ihm eröffnete, mit zu den Inuit reisen zu wollen, die Radiosymphonie und das Konzert im Centre Bell, dem Hockeystadion, zu drehen. „The cake“ – das war natürlich die große Symphonik, Probenbeobachtungen und Konzertaufnahmen mit Werken von Bruckner, Mahler, Debussy, und Messiaens Oper.
Der Film wurde für Radio Canada und ZDF theaterkanal gedreht, zusammen mit dem kanadischen Kulturkanal ARTV und dem europäischen Musikkanal Mezzo, mit der Unterstützung des FilmFernsehFonds Bayern und kanadischer Förderungen, koproduziert vom National Film Board of Canada. Wichtig war, daß Kent Nagano im Film nicht nur Englisch, sondern auch Französisch spricht – Québec ist zweisprachig, die frankophonen Québecois achten eifersüchtig auf den Erhalt ihres Idioms. Das wurde klar, als ich unserer netten Redakteurin von Radio Canada ein paar erste Szenen schickte - und eine empörte Antwort erhielt : Wie gibt’s denn das, schrieb sie, daß Kent Nagano vor der Kulisse Montreals steht und auf Englisch sagt, wie wunderbar diese Stadt sei. Ein Sakrileg! Kent Nagano, der sehr gut Französisch spricht, bis dahin im Interview doch Englisch bevorzugt hatte, rettete die Situation - wir führten ein noch ausstehendes Gespräch auf Französisch. Daß die Musiker des Orchesters und eigentlich alle Montrealer zwischen den beiden Sprachen hin und her wechseln, mitunter im selben Satz, das gehört für mich zum Charme und kulturellen Reichtum dieser Stadt. Unser Film ist sprachlich jetzt ziemlich „gerecht“, es wird sogar ein bißchen Deutsch gesprochen. Wie sich die Muttersprache - und damit die Form der Mundhöhlung - auf den Klang von Blasinstrumentisten auswirken kann, das illustriert hinreißend lautmalerisch einer der Musiker, der Klarinettist André Moisan. Er und andere Musiker erzählen aus dem Orchesteralltag, Geschichten über den Klang und wie er entsteht.
Der Zeitrahmen unserer Aufnahmen umfaßt eine Saison des Orchesters. Die Szenenfolge des Films ist nicht streng chronologisch, sondern zielt, so haben es meine kanadische Cutterin Carolle Alain und ich angelegt, auf eine Steigerungsdramaturgie - in dem Sinn, daß jede Szene die nächste vorbereitet und von ihr thematisch überholt wird, von Debussy und Bruckner bis hin zu Gustav Mahlers „Lied von der Erde“. Die Verbindungen, die der Schnitt suggeriert, herzustellen - zwischen Kent Naganos Naturverbundenheit und Oliviers Messiaens Vogelstimmen, dem Lauschen auf Klänge des Alltags („Alles kann Musik sein“, so hat es John Cage formuliert) und der Radiosymphonie, Mahlers Erdenabschied und der Stille in der Musik – der eigentliche Film entsteht im Kopf des Zuschauers.
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KENT NAGANO - MONTREAL SYMPHONY
Trailer - 2min 33sec
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MONTREAL SYMPHONY
Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal
"Montreal Symphony" ist ein Film über einen der bedeutenden Dirigenten unserer Zeit und sein Verständnis der Musik. Ein Jahr lang begleitete die Dokumentarfilmerin Bettina Ehrhardt Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal (OSM) vom Hohen Norden Kanadas bis nach Paris. Proben- und Konzertmitschnitte symphonischer Werke von Bruckner, Mahler und Debussy, eine konzertante Aufführung von Olivier Messiaens Oper "Saint François d'Assise" zeigen, wie Nagano Musik entstehen lässt. Darüber hinaus geht er neue Wege, um sein Publikum zu finden: "Wir wollen unsere Musik über die Wände des Konzertsaals hinaustragen." Die Musiker des Montrealer Traditionsorchesters spielen in Schulen, in Montreals Hockeystadion oder in den Dörfern der Inuit. Und sie vergeben ungewöhnliche Kompositionsaufträge - Stücke für den Kehlkopfgesang der Inuit oder für einen Radiosprecher mit Orchester. Die Filmemacherin Bettina Ehrhardt, erfahren im Bereich Musik und Film, entwirft ein lebendiges Portrait des Dirigenten und seines Montrealer Orchesters.
DER DIRIGENT KENT NAGANO Kent Nagano, der Kalifornier japanischer Abstammung, ist Generalmusikdirektor in Doppelfunktion - als Musikchef der Bayerischen Staatsoper und des Symphonieorchesters Montreal. Die kulturelle Vielfalt der kanadischen Metropole hat ein Orchester hervorgebracht, "das europäische und amerikanische Traditionen mischt - in einer Stadt, die nordamerikanisch und europäisch geprägt ist." Der Film porträtiert den Dirigenten und seine Montrealer Symphoniker in der 75. Jubiläumssaison des Orchesters. Nagano hat zu diesem Anlass ein besonderes Musikprogramm zusammengestellt, um mit seinem Publikum in Dialog zu treten. "Ich träume von einer Welt, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, seinen Weg zur Kunst zu finden. Kultur ist Menschenrecht, sie führt aus der Herrschaft der Notwendigkeit in die Sphäre der Freiheit. Teilhabe an den Künsten macht den Menschen mündig, sie gibt ihm Kraft zum Überleben."
EPISODEN DES FILMS Der Film ist als Episodenfilm angelegt, mit Drehorten in Montreal, Nunavik, Paris und München. Fünf musikalische Ereignisse des Jahres 2009 erzählen in sich abgeschlossene, aufeinander bezogene Geschichten. Der Dirigent reflektiert, auf welche Weise die Musik sein Leben geprägt hat.
Der Zuschauer begleitet Nagano auf eine außergewöhnlichen Reise: der Dirigent und sieben Musiker des OSM fliegen nach Nunavik, in den Hohen Norden Québecs, wo sie den dort lebenden Inuit ein Geschenk machen. "Take the Dog Sled", ein Stück der kanadischen Komponistin Alexina Louie, ist eine Hommage an die Inuit, ihre Kultur und die grandios unbarmherzige Natur des Nordens. In Schulworkshops stellen die Musiker den Schülern vor Ort ihre Instrumente vor, Geige und Fagott, die die Kinder noch nie gesehen haben. Gelegenheit für Nagano sich zu erinnern, wie er in seiner Kindheit die Welt der Musik für sich entdeckte.
Im Kontrast dazu steht das Pariser Konzertereignis auf der Europatournee des Orchesters, mit Gustav Mahlers "Lied von der Erde". Paris ist die Stadt, in der der junge Dirigent Nagano ein entscheidendes Jahr seines Lebens verbrachte - zu Gast im Haus des Komponisten Olivier Messiaen. Dessen Musik und Spiritualität haben Nagano, der Sohn buddhistischer und christlicher Eltern, stark berührt.
Kent Nagano knüpft in den Konzerten aber auch Verbindungen zwischen klassischer Musik und Alltagskultur - inspiriert vom Radiomoderator René Homier-Roy und dessen populärer Morgensendung "C'est bien meilleur le matin" ("Am Morgen ist alles besser"), Der junge Montrealer Komponist Simon Leclerc schreibt ein Stück für Radiosprecher und Orchester, musique concrète instrumentale voller Lokalcolorit und Humor. Alles kann Musik werden, scheint Nagano seinem Publikum zurufen zu wollen.
MUSIKALISCHE HÖHEPUNKTE Die konzertante Aufführung von Olivier Messiaens Oper "Saint François d'Assise", die Proben und das Konzert der siebten Symphonie von Anton Bruckner und Gustav Mahlers "Lied von der Erde" zeigen, wie Kent Nagano mit dem Orchester arbeitet, wie er den Musikern seine Vorstellungen von Klang und musikalischer Struktur nahe bringt.
INTERLUDIEN Die Kapitel des Films werden durch Zwischenspiele miteinander verknüpft, die dem Zuschauer hinter die Kulissen des Orchesters führen: Stellvertretend für ihre Kollegen sprechen drei Musiker - der Fagottist Mathieu Harel, der Perkussionist Jacques Lavallé und der Klarinettist André Moisan - über ihre Erfahrungen im Konzertsaal und mit ihrem Instrument. Die Kamera begleitet Kent Nagano auch außerhalb des Konzertsaals, auf zwei Spaziergängen am St. Laurence Strom. Naturerlebnisse, das spürt der Zuschauer, gehören für Nagano zum Fundament der musikalischen Erfahrung.
 Kent Nagano und das OSM im Centre Bell
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IMPRESSUM
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Notiz:
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"DER RUF DER SCHNEEGANS"


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VERTRIEB
Internationaler Vertrieb: National Film Board of Canada Kinoverleih Kanada: Métropole Films Distribution
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PRESSESTIMMEN
"Aus der neuen Welt: Bettina Ehrhardt hat einen großartigen Film über den Dirigenten Kent Nagano gedreht."
"Dirigieren in der Arktis: Filme über klassische Musik müffeln gerne nach Bildungsbürgerfüßen. Bettina Ehrhardt ist mit ihrem Film über den Dirigenten Kent Nagano eine wunderbar sinnliche Ausnahme geglückt."
Christine Lemke-Matwey, Der Tagesspiegel 14.01.2011 und Die Zeit – Online
http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/film-ueber-kent-nagano-aus-der-neuen-welt/3701418.html
http://www.zeit.de/kultur/2011-01/kent-nagano-film/seite-2
„Die Formen, in denen sich Musik ereignet. Es sind die stillen Momente, die den Menschen und Musiker Kent Nagano in diesem Film den Zuschauer nahebringen.“ Gottfried Knapp, Süddeutsche Zeitung, 15./16. 01.2011
"Kent Nagano geht gern eigene Wege. Wenn es sein muss, auch ans Ende der Welt. Wie der Dirigent im hohen Norden Kanadas mit einem Symphonieorchester Inuit - Musik macht, zeigt ein Kinofilm über den außergewöhnlichen Künstler". Werner Theurich, Spiegel - Online, 12.01.2011
http://www.spiegel.de/kultur/musik/musikfilm-der-stardirigent-und-die-keuchenden-ureinwohner-a-738730.html
"Von Anfang an faszinierte Kent Nagano das Changieren des Orchesters aus Montreal zwischen der englischen und der französischen Welt - und der damit verbundenen Neugier und Offenheit. Bettina Ehrhardt hat zur 75. Saison das Orchester und seinen Chefdirigenten ein Jahr lang begleitet." Michael Atzinger, Bayerischer Rundfunk - Online, 14.01.2011
"Kent Nagano gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart. Mit hohem Kunstanspruch und immer etwas jenseits des Mainstreams hat er sich weltweit vor allem als Vermittler der Moderne einen Namen gemacht. Mit ihrer Dokumentation "Kent Nagano - Montreal Symphony" hat die Regisseurin Bettina Ehrhardt dem Maestro und seinem Orchestre symphonique de Montréal jetzt ein filmisches Denkmal gesetzt." Das Orchester, 01.02.2011
ZORROFILM (VERLEIH) PRÄSENTIERT: KENT NAGANO - MONTRÉAL SYMPHONY KINOSTART AM 13.01.2011
TAM-TAM: CINÉMA D'ICI ET D'AILLEURS AVEC EMMA MBIA: EMMA MBIA NOUS PRÉSENTE MONTRÉAL SYMPHONIE ET SYMPHONIE LOCASS
Notiz:
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PRODUKTION
Eine bce films & more und Ciné Qua Non Média Produktion, in Koproduktion mit dem National Film Board of Canada und ZDFtheaterkanal. Gefördert von Téléfilm Canada, FilmFernsehFonds Bayern, Crédit d'Impôt du Québec, Canadian Television Fund, The Canadian Film or Video Production Tax Credit, Rogers Group of Funds, Karin Berger, Swantje von Werz.
 Montreal, Place des Arts mit Salle Wilfried Pelletier
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TEAM
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cinematographers
editor
assistant editor
script collaborator
assistant director
music consultants
CANADIAN CREW
camera operators
sound recordists
music recording engineer
Radio-Canada - Espace musique
director head of program services to independent producers chief recordists
sound engineers
production manager
assistant production
technical directors
set technicians
production assistants
PARIS CREW
camera operators
music chief recordists
sound recordist
assistant production manager
MUNICH CREW camera operator sound recordists
post-production supervisors
online editors
color grading post-production coordinator project manager
sound editors
assisted by
music mix
sound mix
ORCHESTRE SYMPHONIQUE DE MONTRÉAL
BCE FILMS & MORE line producers
production coordinators
production accountant translation technical assistance
CINÉ QUA NON MÉDIA
line producer project manager music rights production accountants production coordinators
NATIONAL FILM BOARD OF CANADA
marketing manager assisted by administrator technical coordinator production coordinators
administrative assistant associate producer
the production would like to thank
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BILL KERRIGAN CSC PHILIPPE LAVALETTE HANS ALBRECHT LUSZNAT BvK DANIEL VINCELETTE CSC
CAROLLE ALAIN
TOBIAS FÜLLER
WOLFGANG SCHREIBER
DINA GILBERT
HENRI CHALET DINA GILBERT MARTINA KILLMAYER SYLVIA TABOR
LOUIS-VINCENT BLAQUIÈRE CHRISTIAN BERNÈCHE ACQUES BERNIER JONATHAN FOURNIER HUGO GÉNÉREUX ANDREI KHABAD EDITH LABBÉ MARTINE LECLERC SAMI MERMER LAURENT QUESNEL BORIS ROY JEAN-PIERRE ST-LOUIS HUGUES TREMBLAY
SERGE BOUVIER STÉPHANE BROCHU ARNAUD DERIMAY GABOR VADNAY
MARTIN LÉVEILLÉ
CHRISTIANE LEBLANC ANNE SERODE ANNICK GELINAS LAURENT MAJOR DANIEL VACHON ALAIN CHENIER PIERRE LÉGER
DEREK KENNEDY
ISABELLE LEDUC VICTORINE TAMAFO SYLVAIN ARCAND LAURENT BETBEDER LUC DUSSAULT
COLIN BEAUDRY-SYLVAIN ALBIN BRASSART STÉPHANE GALLET JULIE GARCEAU JEAN-FRANÇOIS GRAVEL DAVID OXILIA DOMINIQUE PIGEON SEAN SWEENEY ANTOINE MASSON-MACLEAN SHANE SMITH
ERIC BRUN YOAN CART PHILIPPE COUTANT GEOFFROY DUVAL DIDIER MAIGRET CHRISTOPHE PETIT ISABELLE SPIESSER
MARKUS HEILAND ANDREAS NEUBRONNER
JACQUES PIBAROT FLORENCE MOUTON
ANNA CROTTI
SILVIO REICHENBACH HANNES ULLMANN
PHILIPPE RALET MARCELLE CADIEUX
WOLFDIETER GAUTZSCH ERIC LOSIER BRIGITTE ARMBRÜSTER PATRICE FORTIN
RICHARD BÉLANGER ISABELLE NADEAU
PAUL BELLEROSE PEIDER A. DEFILLA
JOHAN CHACON LUC THÉRIAULT JEAN-CHRISTOPHE BOULAY ALEXANDRE CORRIVEAU SIMON DE GRANDPRE STEVEN TRANN
CARL TALBOT
SERGE BOIVIN (NFB)
MADELEINE CAREAU . MARIE-JOSÉE DESROCHERS MÉLANIE LA COUTURE . NATHAN BROCK MICHAEL CARPENTER . PAUL FORTIN RENÉ MANDEL . MARIANNE PERRON SÉBASTIEN ALMON . ISABELLE GABOLDE MARIE-CLAUDE BRIAND . LUCIE PAQUIN
BJÖRN JENSEN JOACHIM KNAF CARLA HELFERICH ANNA LANDERS EVA VOGELER VERONICA GALEA ULLI KRAUSE RADOMIR RADEK
JIM EDWARD STÉPHANIE MURPHY STÉPHANIE LE VAGUEREZ ISABELLE MALINOWSKI NATALIA YUDANOVA FLORENCE BEAUDOIN STÉPHANIE DEMERS
FRANÇOIS JACQUES EMILIE NGUYEN NGOC JOHANNE DUBUC RICHARD CLICHE HÉLÈNE REGIMBAL DOMINIQUE BRUNET LISE LÉVESQUE MARYSE CHAPDELAINE
GRACIELLA CONTRATTO NANCY DESROCHERS HILDEGARD FRITZ-DENNEVILLE ANNE-ROSE GORROZ SERGE LAFOREST PAUL LAPOINTE MARI NAGANO ANDRÉ PICARD ANNE-MARIE PIETTE CHRISTA PFEFFER DIETER REXROTH GABRIELE SCHILLER REGINA WOHLFARTH
L'Association des Musiciens de l'Orchestre Symphonique de Montréal
La guilde des musiciennes et musiciens du Québec-Local 406
Club de hockey Canadiens de Montréal
Les trois producteurs, BENOÎT BILODEAU
Avataq Cultural Institute - The Inuit cultural organization of Nunavik
CHARLIE ARNGAK and his colleagues
Société Radio-Canada RENÉ HOMIER-ROY MICHEL DESAUTELS NADIA PEIELLON MONIQUE LAPOINTE
Quebec Breakfast Club MARIE-CLAUDE BIENVENUE DANIEL GERMAIN
École Saint-Vincent-Marie MARJOLAINE DUPUIS and all students and volunteers
Université de Montréal, faculté de musique STEPHEN GRAHAM STÉPHANE PILON
Cité de la Musique - Salle Pleyel director LAURENT BAYLE architect CABINET CERIA/Paris FRANÇOIS CERIA auditorium designer ARTEC/New-York TATEO NAKAJIMA stage manager JEAN-REMI BAUDONNE deputy director of production ANTONELLA ZEDDA production officer STÉPHANIE DECRONUMBOURG production assistant ESTELLE GUILLOURY
Bel Air Média, NICOLE LARIEU
Editions Alphonse Leduc, AGNES KLINGENBERG
La Fondation Olivier Messiaen, CLAUDE SAMUEL
Archives
additional Nunavik images and sound recording CATBIRD PRODUCTIONS
Olivier Messiaen: "Turangalîla"- Symphony PIERRE-LAURENT AIMARD, DOMINIQUE KIM, BERLINER PHILHARMONIKER, KENT NAGANO courtesy of Teldec and Universal Music Publishing Group, Berliner Philharmoniker
technical equipment
DEPARTEMENT CAMÉRA - Canada VISUAL IMPACT - France LUDWIG KAMERAVERLEIH - Germany
production crew APFTQ
technical crew AQTIS
interim financing CAISSE POPULAIRE DE LA SOCIÉTÉ RADIO-CANADA
insurances provided by JONES BROWN INC
legal services Me DENISE DUSSAULT Me DANIEL LAFORTUNE Me CAROLINE LEDUC
picture post-production B.O.A. VIDEOFILMKUNST VISION GLOBALE
sound post-production AUDIO Z
a BCE FILMS & MORE and CINE QUA NON MEDIA production
produced by BETTINA EHRHARDT (BCE) MICHEL OUELLETTE (CQNM)
in co-production with
THE NATIONAL FILM BOARD OF CANADA, COLETTE LOUMÈDE, producer
ZDF THEATERKANAL DIETER SCHNEIDER, commissioning editor
in collaboration with
RADIO-CANADA ANDRE BÉRAULD, director, dramas and feature films SUZANNE HÉNAUT, creative head, dramas and feature length movies
ARTV ELISABETH PARADIS, head of project
MEZZO
a film by BETTINA EHRHARDT |
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PROTAGONISTEN
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KENT NAGANO and the ORCHESTRE SYMPHONIQUE DE MONTRÉAL |
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with the appearance of EVIE MARK RENÉ HOMIER-ROY RUMI OGAWA PASCAL PONS
and MADELEINE CAREAU CASSANDRA ROBILLARD TOM WEETAALUKTUK ALEXINA LOUIE DALE BLONDIN DAVID ROBERT COLEMAN
ORCHESTRE SYMPHONIQUE DE MONTRÉAL
permanent musicians of the 75th season
first violins RICHARD ROBERTS OLIVIER THOUIN LUIS GRINHAUZ MARC BÉLIVEAU SOPHIE DUGAS MARIE LACASSEBLANC INGRID MATTHIESSEN SUSAN PULLIAM
second violins RÉNALD L´ARCHEVÊQUE BRIGITTE ROLLAND KATHERINE PALYGA MARY ANN FUJINO JEAN-MARC LECLERC MONIQUE POITRAS DANIEL YAKYMYSHYN
violas NEAL GRIPP CHARLES MEINEN ANNA-BELLE MARCOTTE NATALIE RACINE RÉMI PELLETIER
cellos BRIAN MANKER PIERRE DJOKIC KAREN BASKIN SYLVIE LAMBERT PETER PARTHUN double basses ALI YAZDANFAR ERIC CHAPPELL SCOTT FELTHAM EDOUARD WINGELL
flutes TIMOTHY HUTCHINS CAROLYN CHRISTIE oboes THEODORE BASKIN ALEXA ZIRBEL
clarinets ROBERT CROWLEY MICHAEL DUMOUCHEL
bassoons STÉPHANE LÉVESQUE MARTIN MANGRUM
horns JOHN ZIRBEL JEAN GAUDREAULT
trumpets PAUL MERKELO JEAN-LUC GAGNON
trombones JAMES BOX PIERRE BEAUDRY
tuba DENNIS MILLER SERGE DESGAGNÉS
timbales and percussions ANDREI MALASHENKO
harp JENNIFER SWARTZ
music librarian MICHEL LÉONARD with the participation of musicians of the ORCHESTRE DE L'UNIVERSITÉ DE MONTREAL ORCHESTRA OF McGILL CONSERVATORY CONSERVATOIRE DE MUSIQUE DE MONTRÉAL
ORCHESTRE SYMPHONIQUE DE MONTRÉAL CHOIR choir chief
soloists throat singers Take the Dog Sled EVIE MARK radio hosts C'est bien meilleur avec orchestre RENÉ HOMIER-ROY MARC LAURENDEAU
Saint François d'Assise percussions RUMI OGAWA VLADEK STAKHOV
martenot waves JEAN LAURENDEAU VALÉRIE HARTMANN-CLAVERIE
soloist singers MARC BARRARD (Saint François) CHRIS MERRITT (The Leper)
Das Lied von der Erde KLAUS FLORIAN VOGT
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TAGRALIK PARTRIDGE VÉRONIQUE MAYRAND VLADEK STAKHOV KLAUS FLORIAN VOGT CHRISTIAN GERHAHER
DANIEL GERMAIN PAUL FORTIN LINDA ARNGAK SIMON LECLERC DOUGLAS BARNES
ANDREW WAN MARIANNE DUGAL RAMSEY HUSSER MARIE DORÉ XIAO-HONG FU JEAN-MARC LEBLANC MYRIAM PELLERIN CLAIRE SEGAL
MARIE-ANDRÉ CHEVRETTE ANDREW BEER ANN CHOW JOHANNES JANSONIUS ALISON MAH-POY GRATIEL ROBITAILLE ISABELLE LESSARD
JEAN FORTIN CHANTALE BOIVIN DAVID QUINN ROSEMARY SHAW
MICHAEL NICOLAS GARY RUSSELL LI-KE CHANG GERALD MORIN SYLVAIN MURRAY BRIAN ROBINSON JACQUES BEAUDOIN LINDSEY MEAGHER PETER ROSENFELD
DENIS BLUTEAU VIRGINIA SPICER MARGARET MORSE PIERRE-VINCENT PLANTE
ALAIN DESGAGNÉ ANDRÉ MOISAN
MATHIEU HAREL MARK ROMATZ
DENYS DEROME JOHN MILNER
trumpets RUSSELL DEVUYST CHRISTOPER P. SMITH
VIVIAN LEE
JACQUES LAVALLÉE
MICHAEL ZAUGG
TAGRALIK PARTRIDGE
CATHERINE PERRIN
PASCAL PONS KEVIN NEUHOFF
DOMINIQUE KIM
ALINE KUTAN (The Angel)
CHRISTIAN GERHAHER
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GALERIE
 Das OSM im Hockeystadion Montreals (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano vor der Kulisse Montreals (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano probt Anton Bruckners 7. Symphonie (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung des Québec Breakfast Club (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Aufbruch nach Nunavik (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano auf dem Flug nach Nunavik (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Inukjuak, Hudson Bay (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kehlkopfgesang der Inuit (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Landschaft in Nunavik, Hudson Bay (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Das Orchester besucht eine Schule in Inukjuak (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Konzert in der Turnhalle von Kangiqsujuaq, Hudson Strait (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano probt Olivier Messiaen (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Konzertante Aufführung der Oper "Saint François d´Assise" (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
 Kent Nagano probt Gustav Mahlers "Lied von der Erde" (Photograph und Copyright: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010)
Copyright aller Photographien: Bettina Ehrhardt, bce films & more GmbH 2010
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MONTREAL SYMPHONY
Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal
Kent Nagano, Kalifornier japanischer Abstammung, geht ungewöhnliche Wege, um sein Publikum zu finden: Die Musiker des Montreal Symphonie Orchesters (OSM) spielen in Schulen, in Montreals Hockeystadion und in den Dörfern der Inuit im Hohen Norden Kanadas. Sichtbar wird der Charakter eines Traditionsorchesters, das mit Kent Nagano ein neues Musizieren entdeckt. Über die Musik entsteht das Porträt eines bedeutenden Dirigenten der Gegenwart.
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EINE STADT, EIN ORCHESTER, EIN DIRIGENT
Ein Film von Bettina Ehrhardt Deutschland, Kanada 2010 Eine bce films & more und Ciné Qua Non Média Produktion, in Koproduktion mit dem National Film Board of Canada und ZDFtheaterkanal
KENT NAGANO- MONTREAL SYMPHONY ist das Porträt eines großen Dirigenten der Gegenwart zweier bedeutender Orchester, des Generalmusikdirektors der Bayrischen Staatsoper und des Orchestre symphonique de Montréal (OSM). Der Film zeigt Kent Nagano mit dem OSM in der 75. Jubiläumssaison des kanadischen Traditionsorchesters. Auch ist es eine Hommage an die Stadt Montréal und die Kultur Quebecs. Der Film wurde dem deutschen Publikum beim Münchner Filmfest präsentiert und gewann beim International Festival of Films on Art in Montréal 2010 den Preis als "Bester kanadischer Film". Er lief monatelang mit großem Erfolg in deutschen Kinos. Inzwischen liegt eine DVD vor.
DVD Good Movies DV 952618

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